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Mitglieder unserer Trompetenklasse vor einem Konzert in München

(v.l.n.r.: Jochen Lutsch, Enrique Carot Manez, Markus Peter, Sebastian Schwarz, Viktor Hanauer)

Konzert mit der "Bayerischen Philharmonie" im großen Saal der Philharmonie am Gasteig in München

 

Unsere Unterrichtsinhalte richten sich in größtmöglicher Hinsicht an den individuellen Bedürfnissen der einzelnen Studierenden aus.

Daraus ergibt es sich, die Studierenden jeweils dort abzuholen, wo sie sich in Bezug auf das technische und musikalische Niveau befinden. Wir betrachten es als unsere Arbeit, die jungen Kollegen auf dem Weg zum gewählten Studienziel weitsichtig zu unterstützen. Dieser Weg verläuft meist nicht immer linear, sondern eher progressiv - Berg und Tal gehören dazu. "Der Applaus ist das Brot des Künstlers", oder anders ausgedrückt, der Drive in Richtung Erfolg wird in wohldosierter Form zu einem Flow, der uns durch alle (künstlerischen) Zeiten tragen kann.

Wir schätzen uns glücklich, dass wir Dozenten und Kooperationspartner für unsere Studierenden gewonnen haben, die eben diese Aufgabe aufgrund ihrer pädagogischen und musikalischen Kompetenzen bestens erfüllen können. Eine lange Erfahrung in unserem künstlerischen Beruf verbindet uns alle auf einem sehr anspruchsvollen Niveau. Aber nicht nur das Können ist gefragt, sondern auch das Wollen.

Wir wollen motivieren, anbieten, vorspielen, ermutigen, loben, hinführen. Wir freuen uns darüber, Wissen und Fertigkeiten weiterzugeben. Positives Denken (mit Spaß und Freude) und gleichzeitig Erfolgsorientiertheit sind unsere Motivation.

Bei aller Kollegialität müssen wir auch ab und an (über)prüfen, kritisieren und bewerten ... :-)

 

Der wöchentliche Einzelunterricht wird von Prof. Kleindienst gegeben.

Inhalte sind bei einem 4-jährig angelegten Studium (Regelfall):

Im Grundstudium: Aufbau der technischen Basis mit Blick auf Luftführung, Ansatz, Artikulation, Klanggestaltung und Klangoptimierung. Nach Bedarf, Ausbau der Höhe oder der Tiefe sowie der dynamischen Möglichkeiten (p, pp, ff, fff). Gleichzeitig wird immer auch höchste Konzentration auf das Studium von Literatur verschiedener Epochen gelegt. Von Beginn an werden somit technische Studien und musikalische Arbeit gleichermaßen gefördert.

Im Hauptstudium: Vertiefung der technischen Fertigkeiten in allen Bereichen. Vertiefung der musikalischen Ausdrucksformen und intensives Studium eines stilgemäßen Vortrags. Aufbau eines breiten Repertoires an Solokonzerten, Ensemblewerken sowie Orchesterstellen aus allen Epochen. Spezialisierungen nach individueller Wahl (z. B. Barockmusik auf Piccolotrompete oder Naturtrompete, zeitgenössische Musik). Heranführung an Probespiele als Orchestermusiker, Wettbewerbe und Tätigkeit als Solist/Ensemblemusiker. Aufbau und Pflege von Ausdauer verbunden mit gezieltem Auftrittstraining.

Das Masterstudium versteht sich als ein Studium einer angestrebten Vertiefung. Hier kann nach Wahl die Vorbereitung von Probespielen oder die Optimierung von technischen und pädagogischen Fertigkeiten im Vordergrund stehen.

 

Der wöchentliche Korrepetitionsunterricht wird von Walter Thomas erteilt. (Zusätzlich findet regelmäßige Unterrichtsbegleitung im Einzelunterricht statt.)

Inhalte sind: Studium von Literatur aller Epochen. Aufbau eines Repertoires aus Solokonzerten. Vorbereitung im Zusammenspiel mit dem Klavier aller Prüfungswerke und aller Konzerte des Hauptfachunterrichtes.

 

Die wöchentlichen Methodik/Didaktik-Seminare werden von einem erfahrenen Dozenten unseres Hauses abgehalten (= Absolvent meiner künstlerischen Klasse).

Inhalte sind: Theoretische und praktische Grundlagen des Instrumentalunterrichts. Regelmäßig stattfindende praktische Übungen mit Schülern der Studierenden. Betreuung der Unterrichtspraktika.

 

Verschiedene interessante Orchester- und Kammermusik-Projekte werden von spezialisierten Dozenten unseres Hauses angeboten. Als herausragende Produktionen des letzten Jahres sind zu nennen: die Konzerte des Sinfonieorchesters und des Symphonischen Blasorchesters mit diversen Programmen, sowie die Konzerte des Kantatenorchesters mit Bachs Weihnachtsoratorium (es war wirklich schön für mich zu hören, wie die Studenten meiner Klasse in den Kantaten I, III und VI auf ihren Piccolotrompeten gestrahlt haben :-). Neben diesem in aller Kürze hier genannten abwechslungsreichen Ensemble-Angebot gibt es seit einigen Jahren das augsburger barock ensemble, in welchem Barocktrompeten, Barockposaunen und Barockpauken zusammen proben, um in Augsburg, München oder anderen Orten in Bayern aufzutreten (ich leite dieses Ensemble und spiele selbst immer gerne mit). Und ... last - but not least - gibt es einige sehr interessante Betätigungsfelder für "neue Musik" an unserem Hause. Es ist toll, dass sich unter unseren Dozenten auch namhafte Komponisten befinden, welche die verschiedensten Projekte mit der Aufführung von sehr interessanten (und dabei meist gut spielbaren ;-) zeitgenössischen Kompositionen durchführen - die u.a. auch von ihnen selbst geschrieben wurden.